Essbare Algen

Sorten

Speisealgen im Porträt

Speisealgen sind essbare Meeresalgen: Rot-, Braun- und Grünalgen sowie einige Mikroalgen, die im Meer wachsen und seit Jahrhunderten Teil der Küche entlang vieler Küsten sind, von Ostasien bis zur Bretagne und Irland. Im Handel begegnen sie dir meist getrocknet, als ganze Blätter, Flocken oder Stücke, seltener frisch oder eingelegt.

Die Begriffe Speisealgen, Meeresalgen und Seetang bezeichnen im Alltag dieselbe Warengruppe. „Seetang" ist die umgangssprachliche Variante, „Meeresalgen" wird häufiger in Herkunfts- und Zutatenangaben verwendet, „Speisealgen" betont, dass es sich um ein Lebensmittel handelt und nicht um Strandgut. Zu den bekanntesten Sorten zählen Nori, Wakame, Kombu und Dulse, jede mit eigenem Geschmack, eigener Textur und eigener Zubereitung.

Womit anfangen?

Am leichtesten fällt der Einstieg mit Nori. Die Blätter brauchen kein Einweichen, schmecken mild und sind aus Sushi und Onigiri vielen bereits vertraut. Von dort aus lohnt sich der Schritt zu Wakame und später zu kräftigeren Sorten wie Kombu oder Dulse.

Häufige Fragen

Was sind Speisealgen?
Speisealgen sind essbare Meeresalgen: Rot-, Braun- und Grünalgen sowie einige Mikroalgen, die im Meer wachsen und traditionell vor allem in Ostasien und an europäischen Küsten gegessen werden. Die Begriffe Meeresalgen und Seetang meinen im Alltagsgebrauch dasselbe wie Speisealgen, „Seetang" ist dabei eher die umgangssprachliche, „Meeresalgen" die etwas neutralere Bezeichnung. Bekannte Sorten sind Nori, Wakame, Kombu und Dulse, getrocknet, als Blätter, Flocken oder ganze Stücke.
Sind Meeresalgen und Seetang dasselbe wie Speisealgen?
Ja, im deutschen Sprachgebrauch werden Speisealgen, Meeresalgen und Seetang weitgehend austauschbar verwendet. Fachlich sind Algen eine eigene Organismengruppe und kein Tang im botanischen Sinn, für die Küche und den Einkauf spielt diese Unterscheidung aber kaum eine Rolle, gemeint ist praktisch immer dieselbe Warengruppe getrockneter oder frischer Meerespflanzen.
Mit welcher Algensorte fange ich am besten an?
Für den Einstieg eignet sich Nori am besten, weil sie mild schmeckt, kein Einweichen braucht und aus Sushi und Onigiri vielen bereits bekannt ist. Wer schon einmal Miso-Suppe gegessen hat, kennt außerdem Wakame, auch sie ist ein unkomplizierter Einstieg. Kombu und Dulse mit ihrem kräftigeren Eigengeschmack lohnen sich eher, wenn die ersten beiden Sorten schon vertraut sind.