Essbare Algen

Algen als Lebensmittel der Zukunft: Können sie uns ernähren?

Weltweit wuchsen 2024 rund 40 Millionen Tonnen Algen. Was davon auf dem Teller ankommt, was Algen ernährungsphysiologisch leisten und wo die Grenzen liegen.

Getrocknete Algen, Reis und Linsen in Gläsern und offenen Stoffbeuteln nebeneinander

Teilweise, und nur unter Bedingungen. Die Welternährungsorganisation FAO zählte für 2024 rund 40 Millionen Tonnen Algen aus Aquakultur und Wildernte. Für die Weltgetreideernte 2026 sagte dieselbe Organisation im Juli 2026 dagegen 2,983 Milliarden Tonnen voraus. Algen erreichen damit gut ein Prozent der Getreidemenge, und das ist noch geschönt, weil Algen in Frischgewicht gezählt werden und Getreide als trockenes Korn. Was Algen leisten können, liegt also weniger in der Masse als in der Art des Anbaus, im Nährstoffprofil und im Einkommen für Küstengemeinden. Dieser Artikel sammelt zum Welternährungstag am 16. Oktober die belegten Zahlen und benennt, wo die Datenlage dünn ist.

Wie viel Alge wächst heute wirklich?

40 Millionen Tonnen im Jahr 2024, ein Plus von 5,8 Prozent gegenüber 2022. So steht es im FAO-Bericht „The State of World Fisheries and Aquaculture 2026“. 97 Prozent dieser Menge stammen aus Aquakultur, nur ein kleiner Rest aus Wildernte. Zum Vergleich: Fischerei und Aquakultur zusammen brachten im selben Jahr 235 Millionen Tonnen, davon 195 Millionen Tonnen Wassertiere.

Die Farmproduktion allein lag 2024 bei 38,9 Millionen Tonnen mit einem geschätzten Erstverkaufswert von 19,9 Milliarden US-Dollar. Rechnerisch sind das rund 0,51 US-Dollar je Kilogramm Frischgewicht. Algen sind am Erzeugerpreis gemessen also ein billiges Massengut, teuer werden sie erst durch Trocknen, Verarbeiten, Verpacken und Transport.

Das Wachstum von 2022 auf 2024 kam laut FAO fast vollständig aus vier Ländern: China (plus 1,9 Millionen Tonnen), Indonesien (plus 619.300 Tonnen), Tansania (plus 132.200 Tonnen) und die Salomonen (plus 18.600 Tonnen). Gleichzeitig ging die Produktion auf den Philippinen, in Malaysia, Japan und der Republik Korea zurück. Die Weltkarte der Algenproduktion ist also nicht nur schief, sie wird gerade noch schiefer.

Land oder RegionAnteil an der Weltproduktion
Chinarund 60 Prozent *
Indonesienrund 25 Prozent *
Republik Korearund 5 Prozent *
Philippinenrund 4 Prozent *
Asien insgesamt97,4 Prozent **
EU-270,2 Prozent ***

Datenstand und Quelle: * FAO-Marktanalyse 2025  ·  ** 2019, FAO-Circular 1229  ·  *** 2019, EU-Kommission

Die Zeilen stammen aus verschiedenen Quellen und Jahren, weil Anteile und Gesamtmengen nicht im selben Rhythmus veröffentlicht werden. Die vier Länderanteile stehen in einer FAO-Marktanalyse vom Februar 2025, die sich auf Produktionsdaten bis 2021 stützt. Der Befund ist über die Jahre hinweg stabil: Der Algenanbau hängt an wenigen asiatischen Ländern.

Schmal ist auch die Artenbasis. Die FAO-Statistik verzeichnete für 2019 nur 27 kultivierte Algen-Arteneinträge, obwohl rund 700 essbare Algenarten dokumentiert sind. Wer die Sorten kennenlernen will, die es tatsächlich nach Deutschland schaffen, findet sie in unserer Sortenübersicht. Eine schmale genetische Basis ist für die Welternährung kein Detail: Sie macht die Produktion anfällig für Krankheiten, und die FAO nennt genau das als wachsendes Risiko im Algenanbau.

Was Algen auf dem Teller leisten und was nicht

Algen liefern Nährstoffe, aber in Mengen, die zum Würzen reichen und nicht zum Sattwerden. Das ist der Kern der ehrlichen Antwort.

Die Verbraucherzentrale fasst das Nährstoffprofil so zusammen: „Algen enthalten wertvolle Nährstoffe: Protein, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. Sie liefern darüber hinaus Mikronährstoffe wie Beta-Carotin, Vitamin B1 und Folat sowie Eisen, Kalzium und Magnesium.“ Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) kommt zum selben Schluss und nennt Algen „eine nährstoffreiche und nachhaltige Nahrungsquelle“. Die FAO hebt einzelne Arten hervor, darunter Dulse, die für ihren hohen Proteingehalt bekannt sind.

Kleine Portion getrockneter Wakame neben einer großen Schale gekochtem Reis

Der Haken steckt in der Portionsgröße. In unserem Miso-Suppen-Rezept stecken 5 Gramm getrocknete Wakame in zwei Portionen. Wer eine Alge in der Menge essen wollte, in der sie ernährungsphysiologisch ins Gewicht fällt, stieße beim Jod schnell an Grenzen, und dazu unten mehr. Algen sind damit eine Würz- und Ergänzungszutat. Wie du damit anfängst, steht in unserer Kaufberatung für Einsteiger.

Eine verbreitete Erwartung geht ins Leere: Vitamin B12. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ordnet die in Algen enthaltenen Verbindungen als B12-Analoga ein. Sie tragen laut DGE „nicht zu einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin B12 bei und können durch die Blockade der Transportsysteme im Körper die Versorgung zusätzlich verschlechtern“. Veganerinnen und Veganer können ihre B12-Versorgung mit Algenpräparaten also nicht sicherstellen, dafür braucht es ein Präparat.

Umgekehrt gibt es einen Nährstoff, bei dem Algen wirklich etwas beitragen: Jod. Die DGE hält den regelmäßigen Verzehr von Meeresalgen mit moderatem Jodgehalt für einen möglichen Beitrag zur Jodversorgung und nennt dabei ausdrücklich Nori. Genau dieser Nährstoff ist zugleich die größte Schwachstelle.

Der Vorteil: kein Ackerland, kein Süßwasser, kein Dünger

Hier liegt das stärkste Argument für Algen, und es ist gut belegt. Die FAO schreibt in ihrem Algen-Circular von 2021, dass der Algenanbau weder Landfläche noch Süßwasser noch Futter noch Dünger direkt benötigt. In ihrer Marktanalyse von 2025 formuliert sie es ähnlich: Weil Seetang ohne Dünger, Pestizide und Süßwasser wächst, sei er ein nachhaltiger Ersatz für konventionelle Landwirtschaft.

Dazu kommt ein Nebeneffekt, den die FAO ebenfalls beschreibt: Algen entziehen dem Wasser Stickstoff und Phosphor und nehmen Kohlendioxid auf. Das kann Überdüngung im Meer mindern und der Versauerung entgegenwirken.

Wie viel auf wenig Fläche entsteht, zeigt eine Zahl aus der Algen-Mitteilung der EU-Kommission von 2022: China kultivierte 2019 rund 20,1 Millionen Tonnen Algen auf einer tatsächlich bewirtschaftbaren Fläche von 136.223 Hektar, also gut 1.362 Quadratkilometern.

Drei Einschränkungen gehören dazu, und die FAO nennt sie selbst:

  • Die Verarbeitung braucht sehr wohl Süßwasser. Waschen und das Extrahieren von Inhaltsstoffen wie Agar können süßwasserintensiv sein. Der Vorteil gilt für den Anbau, nicht für die ganze Kette.
  • Der gespeicherte Kohlenstoff bleibt selten dauerhaft gebunden. Algen wachsen schnell, werden aber meist innerhalb eines Jahres geerntet, und damit endet die Speicherung.
  • Schlecht geführte Anlagen schaden. Die FAO listet unter anderem die Verbreitung von Krankheiten, das Freisetzen gebietsfremder Arten, gebremste Wasserströmung, Konkurrenz um Licht und Nährstoffe sowie zerstörte Mangroven für Pfähle und verlorenes Anlagenmaterial.

Der Ressourcenvorteil ist also real, aber er stellt sich nicht von selbst ein.

Die Grenzen: Jod, Schwermetalle, Kennzeichnung

Jod ist die härteste Grenze, weil sie direkt an der Verzehrmenge hängt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt in seiner Stellungnahme Nr. 044/2026 vom 05.08.2026 folgende Spannen je Kilogramm Trockenmasse: Braunalgen 1.000 bis 10.000 Milligramm, Rotalgen 10 bis 1.000 Milligramm, Grünalgen 50 bis 300 Milligramm. Auf EU-Ebene wird ein verbindlicher Höchstgehalt von 1 Gramm Jod je Kilogramm Trockenmasse diskutiert. Das BfR hält ihn für geeignet, akute Risiken durch einzelne sehr hohe Verzehrmengen zu senken, sieht ihn aber als nicht ausreichend, um bei regelmäßigem Konsum für alle eine unbedenkliche Jodzufuhr sicherzustellen.

Wie groß die Spannbreite im Regal ist, zeigt der Marktcheck der Verbraucherzentralen. Sie untersuchten im Juni 2024 bundesweit 142 Produkte mit essbaren Algen. Je nach Art können Meeresalgen demnach zwischen 500 und 1.100.000 Mikrogramm Jod pro 100 Gramm Trockenmasse liefern. In der Laboranalyse von 19 algenhaltigen Lebensmitteln lagen die Werte zwischen weniger als 10 und 8.720 Mikrogramm pro 100 Gramm, acht der 19 Produkte überschritten den Richtwert von 2.000 Mikrogramm. Was das für deine Portion bedeutet, steht ausführlich in unserem Artikel Jod in Algen.

Der zweite Punkt sind Schwermetalle. Algen können laut Verbraucherzentrale Cadmium, Blei und Kupfer enthalten sowie Arsen und Aluminium anreichern. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wies dabei teils hohe Werte in getrockneten Meeresalgen nach. Auch die EU-Kommission nennt den hohen Schwermetallgehalt einzelner Algenarten in ihrer Mitteilung als Gesundheitsrisiko, das gegen die Vorteile abzuwägen sei.

Der dritte Punkt ist die Kennzeichnung, und er ist der ärgerlichste, weil er sich am leichtesten beheben ließe. Im Marktcheck blieb bei etwa jedem fünften Produkt die verwendete Algenart unklar, bei mehr als der Hälfte die genaue Herkunft, und der Algenanteil fehlte ebenfalls bei über der Hälfte der Produkte. Zwei Drittel der Produkte mit hohem Jodgehalt waren nicht ausreichend gekennzeichnet. Solange das so bleibt, kann niemand seine Jodaufnahme aus Algen zuverlässig abschätzen, und das gilt für einen Haushalt in Hamburg genauso wie für ein Ernährungsprogramm irgendwo sonst.

Warum in Europa fast keine Algen angebaut werden

Weil Europa Algen bisher überwiegend sammelt statt anbaut. Die EU-Kommission beziffert die EU-Produktion für 2019 auf 0,085 Millionen Tonnen, also 0,2 Prozent der Weltmenge von damals 35,8 Millionen Tonnen. Davon stammten nur rund 0,4 Prozent aus Kultur, der Rest aus Wildbeständen. In einer Fußnote wird die Kommission noch deutlicher: Die EU-27 kultivieren mit 66.000 Kilometern Küstenlinie weniger als 1.000 Tonnen Seetang im Jahr. Den europäischen Sektor nennt sie in einem embryonalen Stadium.

Die Gründe dafür stehen bei FAO und Kommission nebeneinander:

  • Nachfrage. Außerhalb Ostasiens haben die meisten Menschen wenig Berührung mit Algen als Lebensmittel, und die Nachfrage bleibt laut FAO trotz Werbung und Aufklärung niedrig, besonders in Europa und Nordamerika.
  • Fläche. Algen brauchen Licht und wachsen deshalb küstennah, wo sie mit Siedlung, Freizeit, Fischerei und Fischzucht konkurrieren. Dazu kommen Verschmutzung und steigende Wassertemperaturen. Weiter draußen ist der Anbau technisch schwieriger und kaum reguliert.
  • Arbeit. Algenanbau ist arbeitsintensiv und saisonal. Der Mangel an günstigen, flexiblen Arbeitskräften ist laut FAO eine der größten Hürden in entwickelten Regionen.
  • Unsicherheit über Sicherheit. Bedenken bei Schwermetallen und Jod bremsen laut FAO die Vermarktung gerade dort, wo die Lebensmittelvorschriften streng sind.

Für die Zukunft gibt es eine viel zitierte Prognose, und sie sollte als das gelesen werden, was sie ist. Die Branchenkoalition Seaweed for Europe schätzte 2021 in einem Best-Case-Szenario, dass die europäische Nachfrage nach Seetang von rund 270.000 Tonnen im Jahr 2019 auf 8 Millionen Tonnen im Jahr 2030 steigen und dann 9 Milliarden Euro wert sein könnte, verbunden mit etwa 85.000 Arbeitsplätzen und einer Minderung von bis zu 5,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Die EU-Kommission gibt diese Zahlen in ihrer Mitteilung als Schätzung der Koalition wieder, nicht als eigene Prognose. Gemessen an weniger als 1.000 kultivierten Tonnen im Ausgangsjahr ist der Sprung sehr groß, und belastbare aktuellere Zahlen zur EU-Kultur haben wir für diesen Artikel nicht gefunden.

Praktisch heißt das für deine Küche: Was hier im Regal liegt, kommt fast immer aus Asien oder aus europäischer Wildernte. Deutschland gehört laut FAO-Marktanalyse zu den fünf größten Algenimporteuren nach Wert. Lange Lieferketten sind damit die Regel, nicht die Ausnahme, und sie erklären einen Teil des Preisunterschieds zwischen 0,51 US-Dollar am Erzeugerkai und dem, was eine 25-Gramm-Tüte hier kostet.

Was das für den Welternährungstag bedeutet

Der Welternährungstag am 16. Oktober erinnert an die Gründung der FAO. Das Motto für 2026 lautet „Innovate today. Nourish tomorrow.“, und Algen werden in solchen Debatten regelmäßig als Beispiel genannt. Die Zahlen des Weltberichts zur Ernährungssicherheit von Juli 2026 zeigen allerdings, wo das Problem tatsächlich liegt.

Danach waren 2025 rund 645 Millionen Menschen von Hunger betroffen, das sind 7,8 Prozent der Weltbevölkerung nach 8,1 Prozent im Vorjahr. 2,1 Milliarden Menschen erlebten mäßige oder schwere Ernährungsunsicherheit. Und 2,69 Milliarden Menschen konnten sich eine gesunde Ernährung nicht leisten, die im Schnitt 4,28 Kaufkraftparitäts-Dollar pro Person und Tag kostete.

Die Zahl derer, die sich eine gesunde Ernährung nicht leisten können, ist damit rund viermal so hoch wie die Zahl der Hungernden. Das verschiebt die Frage: Es geht weniger um zusätzliche Tonnen Biomasse als um Preise, Einkommen und Zugang. Genau an dieser Stelle können Algen etwas beitragen, nur eben anders, als der Begriff „Lebensmittel der Zukunft“ nahelegt. Die FAO beziffert den Erstverkaufswert der Algenkultur für 2019 auf 14,7 Milliarden US-Dollar und beschreibt sie als arbeitsintensiv, häufig in kleinen Familienbetrieben. Ein großer Teil dieses Werts wird zu Löhnen und Einkommen in Küstengemeinden, und das Produktionsplus in Tansania und auf den Salomonen zwischen 2022 und 2024 zeigt, dass das nicht auf Ostasien beschränkt bleiben muss.

Die ehrliche Bilanz zum Welternährungstag ist deshalb unspektakulär: Algen sind eine sinnvolle Ergänzung mit einem echten Ressourcenvorteil, einer schmalen Artenbasis, einem ungelösten Jod- und Kennzeichnungsproblem und einem Beitrag, der in Einkommen und Mikronährstoffen deutlicher messbar ist als in Kalorien.

Quellen

Häufige Fragen

Können Algen die Welt ernähren?

Nur zu einem Teil und unter Bedingungen. Die FAO zählte für 2024 rund 40 Millionen Tonnen Algen, gemessen in Frischgewicht; für die Weltgetreideernte 2026 sagte sie im Juli 2026 dagegen 2,983 Milliarden Tonnen voraus. Algen sind damit eine nährstoffdichte Ergänzung und in Küstenregionen eine wichtige Einkommensquelle, aber kein Grundnahrungsmittel, das Getreide ersetzen könnte.

Wie viel Algen werden weltweit produziert?

Rund 40 Millionen Tonnen im Jahr 2024, ein Plus von 5,8 Prozent gegenüber 2022. 97 Prozent davon stammen laut FAO aus Aquakultur, der Rest aus Wildernte. Die Farmproduktion lag 2024 bei 38,9 Millionen Tonnen mit einem Erstverkaufswert von 19,9 Milliarden US-Dollar. Der Anbau konzentriert sich stark auf Asien, allen voran China und Indonesien.

Sind Algen eine gute Eiweißquelle?

Algen enthalten laut Verbraucherzentrale Protein, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe, einzelne Arten wie Dulse gelten laut FAO als besonders proteinreich. Entscheidend ist aber die Verzehrmenge: Algen kommen in Gramm-Mengen auf den Teller, in unserem Miso-Suppen-Rezept sind es 5 Gramm für zwei Portionen. Als Eiweißlieferant für eine ganze Mahlzeit taugen sie deshalb nicht.

Liefern Algen Vitamin B12?

Nein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stuft die in Algen enthaltenen Verbindungen als B12-Analoga ein. Sie tragen laut DGE nicht zu einer ausreichenden Versorgung bei und können die Versorgung durch Blockade der Transportsysteme im Körper sogar verschlechtern. Wer sich vegan ernährt, braucht ein B12-Präparat.

Warum werden in Europa kaum Algen angebaut?

Die EU kam 2019 laut EU-Kommission auf 0,085 Millionen Tonnen Algen, also 0,2 Prozent der Weltproduktion, und davon stammten nur etwa 0,4 Prozent aus Kultur statt aus Wildernte. Die EU-27 kultivieren nach Angaben der Kommission weniger als 1.000 Tonnen Seetang pro Jahr. Als Gründe nennen FAO und Kommission die geringe Nachfrage außerhalb Ostasiens, Flächenkonkurrenz an der Küste, fehlende Arbeitskräfte und Unsicherheit über Lebensmittelsicherheit.

Lena Koopmann

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